Gleichzeitig beschäftigt mich die Frage, wie unsere Umwelt, die Natur, die offenen und verborgenen Werte und Gesetze der Gesellschaft, in der wir leben, uns prägen. Ohnmachtsgefühle angesichts der Zerstörung der Natur, Kriegen, sozialer Ungerechtigkeit, Spaltungsprozessen und den Bedingungen unserer Leistungsgesellschaft wirken auf uns ein und erschweren es uns, Resilienz, Widerstandskraft und Lebensmut zu erhalten.
Menschen können sich ein Leben lang entwickeln und verändern. Nicht jede Krise lässt sich verhindern und nicht jede Erfahrung rückgängig machen. Aber aus Verständnis und Akzeptanz der eigenen Geschichte und Persönlichkeit können alte Verletzungen und Traumata vernarben und neue Möglichkeiten und Spielräume entstehen – im Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit den Herausforderungen des Lebens.